Übersicht Podcast #7: Wie digitale Geschäftsmodelle den Erfolg von Unternehmen steigern September 28, 2021 Sofie Bräutigam Teilen auf: Die Pandemie hat viele Unternehmen gezwungen, ihr Geschäftsmodell grundlegend zu verändern. Das Grundl Leadership Institut ist eines davon – und erfolgreich aus der Veränderung hervorgegangen. Dank dem Aufbau eines digitalen Geschäftsmodells. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Ein digitales Geschäftsmodell bezieht sich auf die Art und Weise, wie ein Unternehmen seine Produkte oder Dienstleistungen verkauft und seine Umsätze generiert. Im Gegensatz zu traditionellen Geschäftsmodellen, die sich hauptsächlich auf den Verkauf von physischen Produkten oder Dienstleistungen vor Ort konzentrieren, nutzt diese Art von Geschäftsmodellen die Möglichkeiten der Digitalisierung, um ihre Angebote und ihre Umsätze zu erhöhen. Ein Beispiel für ein digitales Geschäftsmodell ist das Geschäftsmodell eines Online-Shops. Durch die Nutzung des Internets kann ein Online-Shop seine Produkte weltweit anbieten und erreichen eine viel größere Zielgruppe als ein stationärer Laden. Auch die Zahlungsabwicklung kann digital erfolgen, was den Einkauf für die Kunden bequemer macht. Insgesamt bieten digitale Geschäftsmodelle Unternehmen die Möglichkeit, ihre Angebote und Umsätze zu erhöhen, indem sie die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. Dies kann durch die Verwendung von Online-Plattformen, die Nutzung von digitalen Technologien und die Bereitstellung von Dienstleistungen über das Internet erreicht werden. Wie setzt man ein digitales Geschäftsmodell um? Eine erfolgreiche Umsetzung eines digitalen Geschäftsmodells erfordert eine gründliche Planung und Vorbereitung. Unternehmen sollten ihre Ziele und Zielgruppe klar definieren und sich über die aktuellen Markttrends und Technologien im Klaren sein, bevor sie mit der Umsetzung beginnen. Eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung eines digitalen Geschäftsmodells ist die Entwicklung einer digitalen Strategie. Diese sollte die Ziele des Unternehmens, die Zielgruppe und die wichtigsten digitalen Touchpoints berücksichtigen. Unternehmen sollten sich auch Gedanken darüber machen, welche Prozesse und Systeme notwendig sind, um das digitale Geschäftsmodell erfolgreich umzusetzen und zu betreiben. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Identifizierung von digitalen Touchpoints, an denen Kunden mit dem Unternehmen in Kontakt treten können. Dies kann beispielsweise eine Website, eine mobile App oder eine Online-Plattform sein. Es ist wichtig, dass diese Touchpoints einfach zu nutzen und intuitiv sind, um die Nutzererfahrung zu verbessern. Auch die Datenanalyse und -verarbeitung sind nicht zu vernachlässigen. Unternehmen sollten in der Lage sein, die Daten, die sie über die digitalen Touchpoints sammeln, zu analysieren und zu nutzen. Sie geben wertvollen Aufschluss über die Kundenbedürfnisse und ermöglichen eine entsprechende Anpassung der Angebote. Die Podcast-Folge Die Pandemie traf das Grundl Leadership Institut schwer, mit einem Umsatzrückgang von 80% in den ersten Monaten. Doch Boris Grundl nutzte dies als Anlass, ein digitales Geschäftsmodell aufzubauen, das heute vielen Trainern und Bildungsinstituten als Vorbild dient. Von Anfang an ging es für Boris Grundls Team nicht darum, das bestehende Institut einfach in ein digitales Format zu übertragen. Ihr Ziel war vielmehr der Aufbau eines digitalen Geschäftsmodells, das weit über das vorpandemische Angebot hinausgeht und noch viel Potenzial birgt. Im Podcast teilen Boris Grundl und Geschäftsführer Jochen Hummel Einblicke in ihre Strategie und deren Umsetzung. vorheriger Artikel nächster Artikel Teilen auf: Das könnte außerdem für Sie interessant sein: Podcast #8: Wie der digitale Wandel die HR- und Recruiting-Prozesse verändert Der digitale Wandel hat in Deutschland auch den Bereich Human Resources (HR) und Recruiting stark beeinflusst. Durch den Einsatz von neuen Technologien und Methoden haben sich die Prozesse rund um die Personalbeschaffung und -entwicklung stark verändert. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Nutzung von digitalen Plattformen und Tools. So werden beispielsweise Online-Jobportale und Social-Media-Kanäle genutzt, um Stellenangebote zu veröffentlichen und passende Bewerber zu finden. Auch die Bewerbung selbst hat sich verändert: Immer mehr Unternehmen akzeptieren digitale Bewerbungen und nutzen Online-Formulare, um die Bewerbungsprozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. Ein weiteres wichtiges Thema im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel in HR und Recruiting ist die Automatisierung von Prozessen. Durch die Verwendung von künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) können zum Beispiel Bewerber-Screenings automatisch durchgeführt werden, um schneller und effizienter geeignete Kandidaten zu finden. Auch die Durchführung von Interviews kann durch die Verwendung von Chatbots und Video-Interviews automatisiert werden. Die Digitalisierung ermöglicht auch eine bessere Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb von HR-Teams und mit anderen Abteilungen. Durch die Verwendung von Cloud-basierten Tools und die Möglichkeit, von überall auf Daten zugreifen zu können, können HR-Mitarbeitende und Recruiter besser zusammenarbeiten und schneller Entscheidungen treffen. Die Podcast-Folge Insgesamt hat der digitale Wandel in HR und Recruiting dazu geführt, dass die Prozesse rund um Personalentscheidungen schneller, effizienter und transparenter geworden sind. Unternehmen, die den digitalen Wandel in ihren HR-Prozessen nutzen, erlangen einen klaren Wettbewerbsvorteil. Denn sie finden und binden die richtigen Mitarbeitenden schneller und effektiver. Unter anderem darüber sprechen wir mit Gero Hesse von Saatkorn im heutigen Podcast. 04.10.2021 Podcast #18: Warum Weiterbildung in Stellenanzeigen nicht fehlen darf Weiterbildungsmöglichkeiten spielen in Stellenanzeigen eine wichtige Rolle. Sie senden ein Signal an potenzielle Bewerberinnen und Bewerber, dass das Unternehmen bereit ist, in sie als zukünftige Mitarbeitenden zu investieren und ihnen Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung zu bieten. In vielen Stellenanzeigen werden daher gezielt Weiterbildungsmöglichkeiten hervorgehoben. Dies kann beispielsweise in der Form von speziellen Schulungs- und Trainingsprogrammen, Teilnahme an Konferenzen und Workshops, finanzieller Unterstützung bei der Teilnahme an Kursen oder auch in der Form von Mentoring- oder Coaching-Programmen erfolgen. Wichtig ist für die Stellenanzeige dabei: Transparenz schaffen und genaue Zahlen nennen, wie z.B. ein Weiterbildungsbudget! Sonst besteht die Gefahr, dass potenzielle Bewerber schnell abspringen. Im Podcast mit Matilda von Gierke, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Zalvus, haben wir über die häufigsten Fehler von Weiterbildung in Jobanzeigen gesprochen. Matilda erklärt, dass Unternehmen, die in ihren Stellenanzeigen attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten, einen wichtigen Vorteil im Wettbewerb um die besten Talente haben. Sie verrät uns außerdem einige Tipps, wie modernes Recruiting funktioniert. Mehr dazu gibt es in der unten verlinkten Studie. Zalvus hilft Unternehmen dabei, geeignetes Personal mittels moderner Recruiting-Lösungen wie Performance-Marketing-Technologien zu finden. Zalvus HR Digital Studie: Wie funktioniert effektives Online-Recruiting? 03.03.2023 Podcast #4: Überwinden von Wissensbarrieren - ein modernes Wissensmanagement im Unternehmen Wissensbarrieren bezeichnet Hindernisse, die das Teilen und die Nutzung von Wissen innerhalb eines Unternehmens behindern. Diese Barrieren können auf verschiedene Arten auftreten, wie zum Beispiel durch mangelnde Kommunikation und Zusammenarbeit, fehlende Strukturen zur Wissensaufnahme und -verteilung oder durch die Abhängigkeit von bestimmten Personen als Wissensquelle. Ein modernes Wissensmanagement im Unternehmen zielt darauf ab, diese Barrieren zu überwinden und das Wissen innerhalb des Unternehmens effektiver zu nutzen. Dies kann erreicht werden, indem man Wissensnetzwerke schafft, Teamwork fördert und gewisse Technologien einsetzt. Das sind zum Beispiel Wissensdatenbanken oder diverse Managementsysteme, die von jedem Mitarbeitenden benutzt werden können. Wie funktioniert modernes Wissensmanagement? Ein wichtiger Bestandteil eines modernen Wissensmanagements ist die Förderung von Kommunikation und Zusammenarbeit. Dies kann durch die Schaffung von Plattformen und Foren erreicht werden, auf denen Mitarbeitende ihr Wissen teilen und von anderen lernen können. Es ist auch wichtig, dass Führungskräfte die Wichtigkeit des Wissensmanagements betonen und das Team dazu ermutigt, ihr Wissen zu teilen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Verwendung von Technologie. Nur so kann bestehendes Wissen erfasst, organisiert und zugänglich gemacht werden. Wissensmanagement-Systeme und -Datenbanken können dazu beitragen, das Wissen innerhalb des Unternehmens zu strukturieren und es leichter auffindbar und nutzbar zu machen. Die Podcast-Folge Im Podcast diskutieren wir mit Kristin Block über die Herausforderungen, die ein modernes Wissensmanagement im Unternehmen mit sich bringt und die Werkzeuge, die dabei helfen können. Außerdem erfahren Sie von Kristin ganz praktisch, wie eine offene Wissenskultur im Unternehmen etabliert werden kann. 20.08.2021 Podcast #11: Was ist User Generated Content und wie wird es im e-Learning eingesetzt? Ein wichtiger Begriff in Verbindung mit e-Learning ist der sogenannte "User Generated Content" (UGC). Was bedeutet das und welches Potenzial verbirgt sich hinter dem Begriff? User Generated Content (UGC) bezeichnet Inhalte, die von Nutzern erstellt und auf Online-Plattformen veröffentlicht werden. Dazu gehören beispielsweise Blog-Einträge, Forum-Beiträge, Fotos, Videos und Bewertungen. UGC ist auf vielen Plattformen ein wichtiger Bestandteil, da es die Interaktion und das Engagement der Nutzer fördert und die Plattform lebendiger und ansprechender macht. Für Unternehmen kann UGC auch von großem Nutzen sein, da es dazu beiträgt, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Kundenbewertungen und Produktfotos, die von anderen Kunden stammen, können potenzielle Käufer dazu bewegen, eine Kaufentscheidung zu treffen. Es ist außerdem eine günstige Art und Weise, als Unternehmen an Content zu gelangen. Zieht eine Firma beispielsweise in Erwägung, e-Learning einzuführen, können sie ihre Mitarbeitenden direkt in die Erstellung mit einbeziehen. Es gibt jedoch auch Risiken im Zusammenhang mit UGC. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die auf ihrer Plattform veröffentlichten Inhalte den geltenden Gesetzen entsprechen und keine rechtswidrigen oder beleidigenden Inhalte enthalten. Es ist auch wichtig, dass Unternehmen eine klare Richtlinie für UGC haben und dass sie diese Richtlinie konsequent durchsetzen. Insgesamt ist UGC ein wichtiger Bestandteil vieler Online-Plattformen und kann sowohl für Nutzer als auch für Unternehmen von Vorteil sein. Es ist jedoch wichtig, dass es kontrolliert und verantwortungsvoll verwaltet wird, um sicherzustellen, dass es nicht negativ auf die Plattform oder die Nutzer auswirkt. Die Podcast-Folge Die Hamburger Sparkasse ist derzeit auf diesem Weg unterwegs, und der verantwortliche Projektleiter Thomas Hohn gewährt im Podcast Einblicke in die Vorgehensweise sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung von User Generated Content. 24.01.2022